15.11.2013

Rheinmetall auf der MILIPOL: Vielseitiger Partner für moderne Einsatzkräfte

Einsatzkräfte von Militär und Polizei erfüllen vielseitige und herausfordernde Aufgaben. Rheinmetall steht ihnen hierfür mit modernster Ausrüstung zur Seite. Einige seiner Produkte und Aktivitäten für Polizeibehörden, Gendarmerieverbände, Spezialeinheiten und Streitkräfte präsentiert das führende wehr- und sicherheitstechnische Systemhaus vom 19. bis zum 22. November 2013 in Paris auf der Fachmesse MILIPOL, Stand 5P064. Dabei deckt Rheinmetall viele Fähigkeitskategorien ab.

Aufklärung

Nachtsichtgeräte

Der Geschäftsbereich Rheinmetall Electro Optics zeigt unter anderem verschiedene Nachtsichtgeräte für unterschiedlichste Anwendungen – von den GN Nachtsichtbrillen über das KN-Nachtsichtvisier bis hin zu dem KDN-Nachtsichtfernglas.

Wirkung

40mm-Munition

Im Bereich der Infanteriewaffen bilden Modularität, skalierbare – also in der Intensität anpassbare – Wirksamkeit sowie Ausbaufähigkeit Richtgrößen für künftige Entwicklungen. Zur Steigerung des Einsatzwertes tragen weiterhin die „counterdefilade capability“ – also die Fähigkeit, Ziele hinter Deckungen zu bekämpfen – sowie höhere Reichweiten, Durchschlagskraft und Erstschusstrefferwahrscheinlichkeit bei. Als weitere Anforderungen gelten Kosteneffizienz, die Fähigkeit zur Integration in andere Waffen- und Führungssysteme und nicht zuletzt Sicherheitsaspekte. Letzteren dienen beispielsweise Insensitive Munition (IM)-Eigenschaften. So explodieren Geschosse oder Treibmittel nicht, wenn sie mechanische Stöße oder Treffer erhalten oder Flammen ausgesetzt sind.

Rheinmetalls umfangreiche Aktivitäten im Bereich der 40mm-Munition erfüllen diese Anforderungen. Das wehrtechnische Systemhaus erweitert konsequent seine 40mm- Munitionspalette. Diese wird um eine „Long Range“-Munitionssorte im Kaliber 40 mm x 46 ergänzt. Sie kommt im Vergleich zur bisherigen Low-Velocity-Munition auf 100 statt auf 78 m/sec Anfangsgeschwindigkeit Weiterhin kommt eine 40mm x 46 „Magnum“ mit 136 m/s Anfangsgeschwindigkeit, die sich nur aus „Medium Velocity (MV)“-Granatwerfern wie den Rheinmetall-Projekten Cerberus und Hydra verschießen lässt. Beide Waffen verfügen über integrierte Rückstoßdämpfungssysteme und lassen sich auch mit Feuerleitvisieren ausstatten.

Diese sollen nicht nur eine höhere Trefferrate gewähren, sondern auch luftsprengpunktfähige Granaten („Air Burst Munition/ABM“) so programmieren, dass sie über ihrem Ziel detonieren. Im Bereich der ebenfalls auf der MILIPOL ausgestellten 40mm x 53-High-Velocity (HV)-Munition gibt es bereits entsprechende Patronen und Feuerleitsysteme, wie etwa das Vingmate.

Optik/Optronik/Feuerleitung

Vingmate umfasst neben der Visiereinrichtung und dem Feuerleitrechner eine Kombi-Dreibeinlafette und -Waffenwiege, die sowohl verschiedene 40mm-Granatmaschinenwaffen als auch schwere MG im Kaliber .50 BMG aufnehmen kann. Aufgrund der Hinterlegung des Feuerleitrechners mit bis zu zehn ballistischen Schusstafeln lässt sich der Effektor des Vingmate-Systems schnell wechseln, ohne dass eine Neujustierung der jeweils eingesetzten Waffe erforderlich ist. Die kanadischen Streitkräfte haben eine Variante des Vingmate-Systems als Close Area Support Weapon (CASW) beschafft.

Dazu kommen das Feuerleitvisier Vingmate MultiRay (MR) und die Zielerkennung Freund-Feind (ZEFF). Das Vingmate MR fällt deutlich leichter und kompakter als der Vorläufer FelVis aus. Es eignet sich für Low- und Medium Velocity-Munition einschließlich Munition mit programmierbarem Luftsprengpunkt (Air Burst Munition/ABM). Vingmate MR verfügt u. a. über einen Laserentfernungsmesser, eine integrierte ABM-Programmiereinheit, einen Neigungsmesser, eine Verkantungsanzeige und berechnet den korrekten Haltepunkt. Zudem ist es mit einem sichtbaren Zielmarkierer, einem für das menschliche Auge nicht sichtbaren IR-Zielmarkierer und einem IR-Zielbeleuchter ausgestattet.

Rheinmetall Electro-Optics präsentiert weiterhin seine bewährten Laser- Lichtmodule, darunter das von vielen Streit- und Sicherheitskräften weltweit eingesetzte LLM01 sowie das Vario-Ray (LLM-VR). Letzteres ist unter anderem Bestandteil des von Rheinmetall entwickelten Soldatensystems Gladius, welches die Bundeswehr bereits unter der Bezeichnung „Infanterist der Zukunft-Erweiteres System“ im ISAF-Einsatz in Afghanistan einsetzt.

Mörsersystem Fly-K

Für das u. a. von den französischen Streitkräften mit Erfolg in Afghanistan eingesetzte Fly-K-Mörsersystem hat Rheinmetall ein schnell adaptierbares digitales Visier entwickelt. Dieses misst den Neigungs- und Erhöhungswinkel des Rohres und gibt dann die Reichweite der Granaten auf einem Display an. Die leichte, platzsparende, geräusch- und signaturarme Steilfeuerwaffe lässt sich aber natürlich auch ohne diese Visierung nutzen, um Ziele auf bis zu 650 Meter Entfernung zu bekämpfen. Die Reichweite wird derzeit auf rund 900 Meter gesteigert.

Pyrotechnische Einsatzmittel

Im Bereich der Kampfmittel stellt Rheinmetall seine verbesserten Blitzknallgranaten mit Bottom-Top-Venting (BTV)-Technologie vor. Deren neues Kammersystem wird auf mehrere Lautstärkepegel ausgelegt werden: 180 dB für militärische Anwendungen und 170 dB für den Law-Enforcement-Bereich. Die neue Generation kann entweder mit einem herkömmlichen Blitz-Knall-Satz oder einem neu entwickelten perchloratfreien Blitz-Knall-Satz flexibel eingesetzt werden. Diese neue perchloratfreie Effektladung ist zudem noch rauchärmer als die bisherige.

Ebenfalls verbessert hat Rheinmetall die klassische Schnellnebelhandgranate SPIRCO. Auch die neue Red-Phosphor-Nebelhandgranate ISIS (InfraRed Smoke Instantaneous Spread) bietet innerhalb von einer Sekunde effektiven Sichtschutz vor Aufklärung durch Optiken, Nachtsicht- und Infrarotgeräte.

Um gegnerische Kräfte auch bei Nacht aufklären und bekämpfen zu können, hat Rheinmetall seine handgestarteten Leuchtraketen Mithras zur Signalgebung und Vorfeldbeleuchtung entwickelt. Sie sind für Reichweiten von 300, 600 und 1000 m mit normaler oder IR-Wirkung verfügbar. Die britischen, dänischen, estnischen, französischen, litauischen, omanischen und thailändischen Streitkräfte haben diese Signalmunition bereits eingeführt.

Schutz

Rheinmetall ist schließlich auch im Bereich des Schutzes ein vielseitiger Partner. Auf der MILIPOL wird Rheinmetall Ballistic Protection seine Aktivitäten präsentieren. VERHA (Versatile Rheinmetall Armour) kennzeichnet eine Familie von Schutzlösungen, die für unterschiedlichste Anwendungen – im maritimen Bereich, bei Land- und Luftfahrzeugen und auch als Bestandteil von Schutzwesten – konzipiert sind.

Im Rahmen mehrerer Aufträge lieferte Rheinmetall jüngst unterschiedliche Typen von Schutzsystemen an Kunden sowohl im zivilen wie im militärischen Bereich. Hierzu gehörten partielle Panzerungen für Schiffe eines internationalen Marinekunden, Faserverbund-Schutzkomponenten für gepanzerte Limousinen der Premium-Klasse sowie Schutzwesten.

So konnte Rheinmetall den Auftrag zur Ausstattung der neuen gepanzerten Mercedes S-Klasse „Guard“ mit Faserverbund-Schutzkomponenten „VERHA Automotive“ für sich gewinnen. Somit sind Rheinmetall-Schutzkomponenten zum wiederholten Male auch für die kommende Fahrzeuggeneration im Topsegment platziert. Bereits seit 1988 verbaut Daimler Schutzkomponenten der heutigen Rheinmetall Ballistic Protection GmbH (früher: Verseidag) in Krefeld. Die S-Klasse wurde seitdem ununterbrochen mit diesen Produkten ausgestattet.

Sehr kurzfristig konnte Rheinmetall im Vorfeld des jüngsten G8-Gipfels 2013 am 17. und 18. Juni 2013 im nordirischen Lough Erne auch einen Großauftrag aus Großbritannien unterstützen. So lieferte Rheinmetall mehrere tausend Hartballistik-Einschübe „VERHA Inserts“ für die Schutzwesten der dort zur Absicherung eingesetzten Polizisten. Die VERHA-Hartballistik erhöht die Schutzklasse dieser Westen deutlich, da diese mit eingeschobener Kompositplatte auch Langwaffenprojektile abhält.

Erstmals auf der MILIPOL ausgestellt ist zudem ein schnell adaptierbarer VERHA-Schutz zur Panzerung von Cockpitsitzen in Hubschraubern. Zudem wird Rheinmetall seine seine jüngsten Entwicklungen bei den leichten Hartballistik-Einschüben „VERHA Inserts“ auf der Messe zeigen.

Mit seiner Präsenz auf der MILIPOL 2013 unterstreicht Rheinmetall erneut seine Vielseitigkeit als verläßlicher Partner für Streit- und Sicherheitskräfte.

Rheinmetall AG

Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Oliver Hoffmann
Rheinmetall Platz 1
40476 Düsseldorf
Deutschland
Telefon: +49 211 473-4748
Fax: +49 211 473-4157

Pressemitteilung

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