18.05.2016

Rheinmetall erhält Auftrag über Werterhaltung von Fliegerabwehrsystemen der Schweizer Armee

Die zum Rheinmetall Konzern gehörende Rheinmetall Air Defence AG, Zürich, hat einen wichtigen Modernisierungsauftrag der Schweizer Armee gewonnen. Der kürzlich gebuchte Auftrag hat ein Volumen im mittleren zweistelligen MioEUR-Bereich. Rheinmetall wird bis 2019 die Umrüstung der Feuerleitgeräte und der Geschütze des seit vielen Jahren im Einsatz stehenden 35mm-Mittelkaliber-Fliegerabwehrsystems ("Oerlikon Skyguard") der Schweizer Luftwaffe durchführen. Der Auftrag beinhaltet auch die Aufrüstung der zugehörigen Führungssysteme der Einsatzzentrale sowie weitere Ersatzteile. Mit diesen Werterhaltungsmaßnahmen soll die Nutzungsdauer des Systems bis mindestens 2025 verlängert werden.

Der entsprechende Vertrag zwischen der armasuisse, dem Bundesamt für Rüstung der Schweizer Eidgenossenschaft, und der Rheinmetall Air Defence AG ist vor kurzem unterzeichnet worden.

Die Rheinmetall Air Defence AG ist in diesem Projekt als Generalunternehmer für die Arbeiten zur Nutzungsverlängerung verantwortlich. Verschiedene Arbeiten vergibt Rheinmetall Air Defence auf Wunsch des Kunden an RUAG Aviation als wichtigen Schweizer Partner in diesem Projekt.

Die bodengestützte Fliegerabwehr mit kurzer Reichweite der Schweizer Luftwaffe umfasst das leichte Fliegerabwehrlenkwaffensystem Stinger, das mobile Flieger-abwehrlenkwaffensystem Rapier und das 35mm-Mittelkaliber-Fliegerabwehrsystem Oerlikon Skyguard. Sie schützt Objekte und Infrastruktur vor Angriffen aus der Luft. Alle drei heute im Einsatz stehenden Fliegerabwehrsysteme würden in den nächsten Jahren ihr Nutzungsende erreichen. Damit bis zur Einführung eines Nachfolgesystems für die kurze Reichweite im Objektschutz keine Lücke entsteht, wird das

35-mm-Mittelkaliber-Fliegerabwehrsystem einem Nutzungsverlängerungsprogramm unterzogen.

Rheinmetall AG

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Pressemitteilung